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Vodafone kündigen
Vodafone kündigst du über „Vertrag kündigen“ im Seitenfuß von vodafone.de: Das Formular braucht kein Login, nur Kunden- und Vertrags- oder Rufnummer. Danach zeigt Vodafone eine Seite mit Datum und Uhrzeit des Eingangs – speichere sie, eine andere Eingangsbestätigung kommt laut Vodafone nicht. Laufzeitverträge enden mit einem Monat Frist zum Ende der Mindestlaufzeit, danach gilt jederzeit ein Monat.

So kündigst du bei Vodafone
Vertragspartner für Mobilfunk, CallYa, DSL, Glasfaser und GigaCube ist die Vodafone GmbH in Düsseldorf. Kabel-Internet und Kabel-TV haben eigene Preislisten und in NRW, Hessen und Baden-Württemberg mit der Vodafone West GmbH einen eigenen Vertragspartner; dafür gibt es die Seite Vodafone Kabel kündigen. Den Kündigungsbutton nach § 312k BGB findest du im Fuß jeder Seite von vodafone.de unter „Vertrag kündigen“.
- Bis zum Formular scrollenOben bietet Vodafone Telefon, Rückruf und Chat an. Das Formular „Einfache Kündigung“ steht darunter und braucht kein Login.
- Angaben eintragenName, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kundennummer (oben rechts auf der Rechnung) sowie Vertrags- oder Rufnummer. Ein Datum trägst du nur ein, wenn der Vertrag nicht „so früh wie möglich“ enden soll.
- Vertrag benennenEine Produktauswahl gibt es nicht. Schreib ins Feld „Details zur Kündigung“, was enden soll, etwa den Mobilfunkvertrag mit Rufnummer oder den DSL-Anschluss.
- Abschicken und sichernNach Sicherheitscode und „Jetzt kündigen“ zeigt Vodafone Datum und Uhrzeit des Eingangs. Speichere diese Seite.
Per Brief geht die Kündigung an die Postadresse für Kunden in Ratingen. Laut AGB genügt die Textform (Ziffer 5.1, Stand Januar 2026). Unter dem Formular verweist Vodafone zusätzlich auf ein Kündigungsportal zum Kündigen oder Widerrufen.
Wann dein Vertrag endet
Vodafone Mobil und GigaMobil haben 24 Monate Mindestlaufzeit. Du kündigst mit einem Monat Frist zum Ende; ohne Kündigung läuft der Vertrag unbefristet weiter und ist dann jederzeit mit einem Monat kündbar (Preisliste Mobilfunk, gültig ab 23.09.2026, Erläuterungen 1 und 2). Dasselbe gilt für DSL, Glasfaser und GigaCube, meist mit 24, bei einzelnen Tarifen mit 12 Monaten. Verträge ohne Mindestlaufzeit kündigst du mit einem Monat Frist in Textform (AGB Ziffer 5.2).
Ein Beispiel: Dein Handyvertrag begann am 8. Dezember 2024, die Mindestlaufzeit endet am 7. Dezember 2026. Deine Kündigung muss spätestens am 7. November 2026 bei Vodafone sein. Geht sie erst am 20. November ein, endet der Vertrag am 20. Dezember 2026 – mehr als einen Monat darf es nach der Verlängerung nicht dauern (§ 56 Abs. 3 TKG). Dein Datum rechnet der Kündigungsfrist-Rechner; Grundsätzliches steht unter Handyvertrag kündigen.
Bei DSL und Glasfaser beginnt die Mindestlaufzeit erst am Anschaltdatum, bei einer Rufnummernmitnahme am Schalttag. Bis dahin kannst du dich jederzeit ohne Frist in Textform lösen (Ergänzende Geschäftsbedingungen, Stand Oktober 2025, Teil A Ziffer 1.1).
CallYa (Prepaid)
CallYa-Tarife haben laut Preisliste keine Mindestlaufzeit (gültig ab 17.09.2026). Für solche Verträge sehen die AGB einen Monat Frist in Textform vor, soweit nichts anderes vereinbart ist. Gebuchte Optionen gelten jeweils vier Wochen und verlängern sich automatisch, wenn genug Guthaben auf der Karte ist – kündige sie vor Ablauf der vier Wochen.
Nutzt du die Karte länger als 90 Tage nicht, kann Vodafone selbst kündigen. Du bekommst dann eine SMS und hast vier Wochen Zeit zu widersprechen. Danach wird CallYa gesperrt, und du kannst dir das Guthaben auf Anfrage auszahlen lassen.
DSL, Glasfaser und GigaCube
GigaCube Zuhause Flex: Du zahlst nur in Monaten, in denen du den GigaCube einsteckst. Die 24 Monate Mindestlaufzeit laufen trotzdem; ungenutzte Monate werden nicht angehängt. Ziehst du innerhalb Deutschlands um, nimmst du den GigaCube laut Vodafone einfach an die neue Rechnungsadresse mit.
Router: Ein gemietetes Gerät schickst du innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende samt Zubehör auf eigene Kosten zurück. Gibst du es vorher ab, ist das keine Kündigung; die Monatsmiete läuft weiter. Mehr zu Glasfaser-Laufzeiten unter Glasfaser-Verträge.
Umzug, Preiserhöhung, Pause
Umzug: Kündigen musst du nicht, der Vertrag zieht mit. Behältst du deinen Tarif, kostet das einmal 39,99 Euro; wechselst du dabei in einen neuen Tarif, ist der Umzug kostenlos, aber die Mindestlaufzeit beginnt neu. Gibt es dein Produkt am neuen Ort nicht oder nur mit geringerer Bandbreite, kannst du laut Vodafone vorzeitig kündigen – mit Meldebescheinigung als Nachweis. Das Gesetz gibt dafür einen Monat Frist zum Auszug oder später (§ 60 Abs. 2 TKG). Ein dauerhafter Umzug ins Ausland oder in eine Pflegeeinrichtung zählt ebenfalls, im Mobilfunk nur der Umzug ins Ausland. Mehr in der Lebenslage Umzug.
Preiserhöhung: Innerhalb von drei Monaten nach Zugang der Mitteilung kannst du ohne Frist und ohne Kosten kündigen, frühestens zum Tag der Erhöhung (AGB Ziffer 4.7, § 57 TKG). Kein Kündigungsrecht besteht, wenn nur die Mehrwertsteuer angepasst wird (Ziffer 4.9). Ob eine Erhöhung überhaupt wirksam ist, ist eine eigene Frage: Im Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen Vodafone hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die EU-Vorschrift hinter § 57 TKG kein eigenes Recht zur einseitigen Vertragsänderung gibt (EuGH, 10.09.2026, C-669/24). Einordnung im Beitrag EuGH zu Preiserhöhungen.
Nur vorübergehend weg? Statt zu kündigen, kannst du den Vertrag mit der Vodafone Pause zwei bis zwölf Monate ruhen lassen. Sie kostet einmalig 29,95 Euro und muss zwei bis sechs Wochen vorher beantragt werden.
Wenn es hakt
Bestätigungsseite nicht gespeichert? Schick die Kündigung zusätzlich per Einwurf-Einschreiben nach Ratingen und heb den Beleg auf – wie du den Zugang belegst, steht unter Zugang beweisen. Nach § 312k BGB muss der Anbieter den Eingang einer Kündigung über den Button sofort in Textform bestätigen.
Formular funktioniert nicht? Halte den Fehler mit Bildschirmfotos fest. Fehlt der Kündigungsbutton oder funktioniert er nicht, darfst du jederzeit ohne Frist kündigen (§ 312k Abs. 6 BGB).
Im Todesfall: Für den Sterbefall verweist Vodafone unter dem Formular auf seinen Bereich „Alles zur Kündigung“. Was Angehörige allgemein regeln müssen, steht unter Todesfall.
Kündigungsschreiben an Vodafone
Adressat ist die Vodafone GmbH, Kundenservice, 40875 Ratingen. Nenne Kundennummer, Vertrags- oder Rufnummer und das Produkt, das enden soll.
Werkzeug
Kündigungsschreiben für Vodafone erstellen
Felder ausfüllen, Brief prüfen, drucken oder als E-Mail senden. Alles bleibt in deinem Browser – nichts wird übertragen oder gespeichert.
[Vor- und Nachname] · [Straße und Hausnummer] · [PLZ Ort]
Vodafone GmbH
Kundenservice
40875 Ratingen
[Ort], 6. Oktober 2026
Kündigung meines Vodafone-Vertrags – Kundennummer [Kundennummer]
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Kundennummer [Kundennummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung und das Datum, zu dem der Vertrag endet, schriftlich.
Das Ihnen erteilte SEPA-Lastschriftmandat widerrufe ich mit Wirkung zum Vertragsende.
Einer Kontaktaufnahme zu Werbe- oder Rückgewinnungszwecken widerspreche ich; eine etwa erteilte Einwilligung widerrufe ich.
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Per Post: unterschreiben und mit Nachweis versenden, etwa als Einwurf-Einschreiben. Per E-Mail genügt Textform (§ 126b BGB), sofern der Vertrag nicht die Schriftform verlangt – Mietverträge und Arbeitsverträge brauchen eine Unterschrift auf Papier. Damit nichts mehr abgebucht wird, kannst du Lastschriften dieses Empfängers zusätzlich bei deiner Bank sperren lassen (Art. 5 Abs. 3 SEPA-Verordnung).
Quellen
- Vodafone: Einfache Kündigung (Formular „Vertrag kündigen“ mit Bestätigungsseite) – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Impressum – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Allgemeine Geschäftsbedingungen für Vodafone-Leistungen (ADT 05-26V), Stand Januar 2026 – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Ergänzende Geschäftsbedingungen für Internet-, Telefonie- und TV-Leistungen (BIT 48-25V), Stand Oktober 2025 – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Preisliste Mobilfunk für Privatkund:innen mit Laufzeitvertrag, gültig ab 23.09.2026 – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Preisliste CallYa, gültig ab 17.09.2026 – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone: Preisliste DSL, GigaCube, LTE & Glasfaser Pakete, gültig ab 29.09.2026 – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone Hilfe: Mit Vodafone umziehen – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone Hilfe: Prepaid (CallYa) – abgerufen am 05.10.2026
- Vodafone Hilfe: Vertrag ändern, Laufzeit prüfen, Vodafone Pause – abgerufen am 05.10.2026
- § 312k BGB – Kündigung von Verbraucherverträgen im elektronischen Geschäftsverkehr
- § 56 TKG – Vertragslaufzeit, Kündigung nach stillschweigender Vertragsverlängerung
- § 57 TKG – Vertragsänderung, Minderung und außerordentliche Kündigung
- § 60 TKG – Umzug
- vzbv: EuGH-Urteil vom 10.09.2026, C-669/24 (Verbandsquelle) – abgerufen am 05.10.2026
Häufige Fragen
Gibt es eine E-Mail-Adresse, um bei Vodafone zu kündigen?
Auf der Kündigungsseite nennt Vodafone keine. Elektronisch kündigst du über das Formular „Einfache Kündigung“, schriftlich per Brief an den Kundenservice in Ratingen.
Kann ich bei Vodafone ohne Anruf kündigen?
Ja. Telefon, Rückruf und Chat bietet Vodafone nur zusätzlich an. Das Formular darunter genügt; wichtig ist danach nur, die Bestätigungsseite zu speichern.
Wie kündige ich als Geschäftskunde?
Das Formular „Einfache Kündigung“ ist für Privatkunden. Geschäfts- und Gewerbekunden verweist Vodafone auf derselben Seite auf eine eigene Online-Kündigung.
Endet otelo oder Lidl Connect, wenn ich bei Vodafone kündige?
Nein. Beide gehören zur Vodafone GmbH, sind aber eigene Verträge mit eigenen Kündigungswegen. Wie du dort kündigst, steht auf den Seiten zu otelo und Lidl Connect.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Bei Streit helfen die Verbraucherzentralen, eine Schlichtungsstelle oder ein Anwalt.
Passt dazu
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Anbieter 1&1Control-Center nach Login oder Brief nach Montabaur; 1 Monat zum Laufzeitende, danach jederzeit
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Magazin Telekom-PreisanpassungSonderkündigung binnen drei Monaten, Ausnahmen und das EuGH-Urteil – Stand Oktober 2026