VerträgeVertragsart
DSL-, Festnetz- und Internetvertrag kündigen
Internet- und Festnetzverträge kündigst du mit höchstens einem Monat Frist zum Ende der Mindestlaufzeit, danach jederzeit mit einem Monat. Ziehst du um und der Anbieter kann am neuen Wohnsitz nicht liefern, endet der Vertrag mit einem Monat Frist, auf Wunsch zum Auszug. Ist der Anschluss nachweislich zu langsam, darfst du mindern oder nach erfolgloser Frist zur Abhilfe fristlos kündigen.

Diese Seite ist für alle mit einem Internet- oder Telefonanschluss zu Hause – über DSL, Kabel oder Glasfaser. Sie zeigt die Fristen, rechnet einen Umzug bis zum letzten Kündigungstag durch und erklärt an einem Messbeispiel, wann ein Anschluss nach den Regeln der Bundesnetzagentur zu langsam ist. Dazu kommen die Rechte bei Störungen und beim Anbieterwechsel.
Was für Internet- und Festnetzverträge gilt
Internetzugang und Telefonanschluss sind Telekommunikationsdienste. Für Verbraucherverträge gelten deshalb dieselben Grenzen wie beim Handy: höchstens 24 Monate Mindestlaufzeit, die Pflicht des Anbieters, auch einen Vertrag mit höchstens zwölf Monaten anzubieten, und nach Ablauf der Mindestlaufzeit ein Kündigungsrecht mit einem Monat Frist zu jedem Zeitpunkt (§ 56 TKG). Für Verträge, die seit dem 1. März 2022 geschlossen wurden, darf die Kündigungsfrist zum Ende der Mindestlaufzeit höchstens einen Monat betragen (§ 309 Nr. 9 BGB). Wie das im Einzelnen gerechnet wird, steht auf der Seite Handyvertrag kündigen.
Beim Anschluss zu Hause kommen drei Dinge hinzu: Er hängt an deiner Adresse, also spielt der Umzug eine größere Rolle. Seine Geschwindigkeit lässt sich amtlich nachmessen. Und für Ausfälle sieht das Gesetz feste Entschädigungen vor. Für Glasfaser gelten Besonderheiten beim Laufzeitbeginn (siehe Glasfaser-Verträge), für Kabelanschlüsse in Mietwohnungen die Regeln seit dem Ende des Nebenkostenprivilegs (siehe Kabel-TV).
Fristen und Rechte im Überblick
| Situation | Was du tun kannst | Frist | Grundlage |
|---|---|---|---|
| Ende der Mindestlaufzeit | ordentlich kündigen | laut Vertrag, bei Verträgen ab 1. März 2022 höchstens 1 Monat | § 309 Nr. 9 BGB, § 56 Abs. 1 TKG |
| Mindestlaufzeit vorbei | jederzeit kündigen | 1 Monat | § 56 Abs. 3 TKG |
| Umzug, Leistung am neuen Wohnsitz nicht verfügbar | kündigen | 1 Monat, zum Auszug oder später | § 60 Abs. 2 TKG |
| Umzug, Leistung verfügbar | Vertrag mitnehmen | Laufzeit bleibt; Umzugsentgelt höchstens wie ein Neuanschluss | § 60 Abs. 1 TKG |
| Geschwindigkeit nachweislich zu niedrig | mindern oder kündigen | Kündigung ohne Frist, in der Regel nach erfolgloser Frist zur Abhilfe | § 57 Abs. 4 TKG |
| Vollständiger Ausfall länger als zwei Kalendertage | Entschädigung verlangen | ab dem dritten Tag | § 58 Abs. 3 TKG |
| Einseitige Vertragsänderung | kündigen | ohne Frist, Erklärung binnen 3 Monaten nach der Mitteilung | § 57 Abs. 1 TKG |
| Anbieterwechsel | Wechsel beim neuen Anbieter beauftragen | Unterbrechung höchstens 1 Arbeitstag | § 59 Abs. 2 TKG |
Umzug: wann du kündigen kannst
Ein Umzug beendet den Vertrag nicht von selbst. Der Anbieter muss dich an der neuen Adresse zu den bisherigen Bedingungen und mit unveränderter Laufzeit weiter versorgen, soweit er die vertragliche Leistung dort anbietet. Für den Aufwand darf er ein Entgelt verlangen, aber nicht mehr als für die Schaltung eines Neuanschlusses (§ 60 Abs. 1 TKG).
Bietet er die vertraglich geschuldete Leistung am neuen Wohnsitz nicht an, kannst du mit einem Monat Frist kündigen. Die Kündigung darfst du schon vorher erklären, mit Wirkung zum Auszug oder zu einem späteren Tag (§ 60 Abs. 2 TKG). Die früher genannten drei Monate galten nur bis November 2021. Lass dir vom Anbieter schriftlich geben, was er an der neuen Adresse liefern kann, und leg der Kündigung eine Meldebestätigung oder den neuen Mietvertrag bei.
Rechenbeispiel: Du ziehst am Donnerstag, 17. Dezember 2026, um, und dein Anbieter kann dort nicht liefern. Soll der Vertrag am Umzugstag enden, muss die Kündigung spätestens am Dienstag, 17. November 2026, bei ihm ankommen. Schickst du einen Brief, gib ihn mit einer Woche Puffer auf, also bis 10. November. Kommt die Kündigung erst am 1. Dezember an, endet der Vertrag am 1. Januar 2027 – zwei Wochen zahlst du dann für einen Anschluss, den du nicht mehr nutzt.
Das passende Schreiben steht unter Kündigung bei Umzug; alles Weitere zum Umzug in der Lebenslage Umzug.

Zu langsames Internet: messen, mindern, kündigen
Weicht die tatsächliche Geschwindigkeit erheblich, dauerhaft oder immer wieder von den Angaben des Anbieters ab, darfst du das Entgelt mindern oder den Vertrag ohne Kündigungsfrist kündigen (§ 57 Abs. 4 TKG). Voraussetzung ist ein Nachweis mit dem Messverfahren der Bundesnetzagentur, im Festnetz mit der Desktop-App der Breitbandmessung. Welche Werte dein Vertrag verspricht, steht im Produktinformationsblatt: die minimale, die normalerweise zur Verfügung stehende und die maximale Geschwindigkeit, je für Download und Upload (§ 1 TKTransparenzV). Nach der Schaltung muss dich der Anbieter auf diese Messmöglichkeit hinweisen.
So muss gemessen werden
Die Regeln stehen in der Allgemeinverfügung Nr. 99/2021 der Bundesnetzagentur, die seit Dezember 2021 gilt:
- 30 Messungen innerhalb von 14 Kalendertagen, verteilt auf drei Messtage mit je zehn Messungen;
- zwischen den Messtagen jeweils mindestens ein Kalendertag Pause;
- zwischen zwei Messungen mindestens fünf Minuten, zwischen der fünften und sechsten Messung eines Tages mindestens drei Stunden.
Eine Minderleistung liegt vor, wenn mindestens eine von drei Bedingungen erfüllt ist – im Download oder im Upload: Nicht an mindestens zwei der drei Messtage wird wenigstens einmal 90 Prozent der Höchstgeschwindigkeit erreicht. Die normalerweise verfügbare Geschwindigkeit wird nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht. Oder die Mindestgeschwindigkeit wird an mindestens zwei der drei Messtage wenigstens einmal unterschritten.
Messbeispiel
Dein Vertrag nennt im Download maximal 250, normalerweise 200 und mindestens 150 Mbit/s. Die Messkampagne ergibt: Am ersten Tag erreichst du einmal 231 Mbit/s, am zweiten höchstens 219, am dritten höchstens 214. Neun der 30 Messungen liegen unter 200 Mbit/s, einmal – am dritten Tag – fällt der Wert auf 141 Mbit/s.
| Kriterium | Grenzwert im Beispiel | Ergebnis | Minderleistung? |
|---|---|---|---|
| 90 Prozent der Höchstgeschwindigkeit an 2 von 3 Tagen mindestens einmal | 225 Mbit/s | nur an 1 Tag erreicht | ja |
| normal verfügbare Geschwindigkeit in 90 Prozent der Messungen | 200 Mbit/s in 27 von 30 Messungen | 21 von 30 erreicht | ja |
| Mindestgeschwindigkeit an 2 von 3 Tagen unterschritten | unter 150 Mbit/s | nur an 1 Tag | nein |
Schon eines der Kriterien reicht; hier sind es zwei. Am Ende der Kampagne erhältst du ein Messprotokoll mit allen Einzelwerten.
Was du mit dem Protokoll machst
Deine Rechte machst du direkt beim Anbieter geltend, mit dem Protokoll als Nachweis. Beim Mindern sinkt das Entgelt im Verhältnis der Abweichung; eine feste Formel nennt das Gesetz nicht, die Höhe hängt vom Einzelfall ab. Das Minderungsrecht besteht fort, bis der Anbieter nachweist, dass er wieder vertragsgemäß liefert. Für die Kündigung setzt du dem Anbieter in der Regel zuerst eine Frist zur Abhilfe; verstreicht sie erfolglos, kannst du fristlos kündigen (§ 314 Abs. 2 BGB). Für ein Gerät aus dem Vertrag, das du behältst, darf der Anbieter dann nur einen begrenzten Wertersatz verlangen (§ 56 Abs. 4 TKG). Einigt ihr euch nicht, kannst du die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur anrufen (Übersicht: Schlichtungsstellen).
Totalausfall: Entstörung und Entschädigung
Fällt der Anschluss aus, muss der Anbieter die Störung unverzüglich und kostenlos beheben, es sei denn, du hast sie selbst verursacht. Den Eingang deiner Störungsmeldung muss er dokumentieren. Schafft er die Reparatur nicht innerhalb eines Kalendertages, muss er dich spätestens am Folgetag informieren, was er unternimmt und wann die Störung voraussichtlich behoben ist (§ 58 Abs. 2 TKG).
Dauert der vollständige Ausfall länger als zwei Kalendertage nach deiner Meldung, steht dir ab dem Folgetag für jeden Tag eine Entschädigung zu: am dritten und vierten Tag 5 Euro oder 10 Prozent des Monatsentgelts, ab dem fünften Tag 10 Euro oder 20 Prozent – jeweils der höhere Betrag (§ 58 Abs. 3 TKG). Bei 40 Euro Monatsentgelt und sieben Tagen Ausfall nach der Meldung sind das für Tag drei und vier je 5 Euro und für Tag fünf bis sieben je 10 Euro, zusammen 40 Euro. Verpasst der Anbieter einen vereinbarten Technikertermin, bekommst du 10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts je versäumtem Termin (§ 58 Abs. 4 TKG). Fällt der Anschluss trotz Frist dauerhaft aus, kann das außerdem ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung sein (§ 314 BGB).
Anbieterwechsel ohne Lücke
- Neuen Vertrag mit Wechselauftrag abschließenDer neue Anbieter leitet den Wechsel und die Rufnummernmitnahme (§ 59 Abs. 1 TKG). Kläre den Termin so, dass er zum Ende deines alten Vertrags passt.
- Alter Anbieter versorgt weiterEr darf die Leistung nicht abschalten, bevor die Voraussetzungen für den Wechsel vorliegen. Endet dein Vertrag früher, zahlst du bis zum Wechsel nur noch die Hälfte der vereinbarten Anschlussentgelte (§ 59 Abs. 3 TKG).
- Höchstens ein Arbeitstag ohne DienstDauert die Unterbrechung länger, schuldet dir der abgebende Anbieter für jeden weiteren Arbeitstag 10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts (§ 59 Abs. 4 TKG).
- Nummer und Postfach sichernOrtsgebundene Festnetznummern lassen sich für einen bestimmten Standort mitnehmen (§ 59 Abs. 5 TKG); die Mitnahme ist kostenlos. Hattest du eine E-Mail-Adresse des Anbieters, muss er dir nach Vertragsende noch eine angemessene Zeit lang kostenlos Zugang und eine Weiterleitung ermöglichen (§ 56 Abs. 5 TKG).
Internetanbieter im Verzeichnis
Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 bieten Festnetz und Mobilfunk unter einer Marke an; ihre Seiten findest du unter Telekom, Vodafone, o2 und 1&1. Kabelinternet von Vodafone hat einen eigenen Vertragspartner und eine eigene Seite: Vodafone Kabel. Regionale Anbieter und Glasfaser-Netzbetreiber:
- 1&1online kündbarPost
- congstaronline kündbarPost
- Deutsche GigaNetzonline kündbarPost
- Deutsche Glasfaseronline kündbarPost
- EWE TELonline kündbarPost
- GVG Glasfaser (nordischnet, teranet)online kündbarPost
- inexioonline kündbarPost
- M-netonline kündbarPost
- NetCologneonline kündbarPost
- o2online kündbarPost
- PŸURonline kündbarPost
- Starlinkonline kündbarPost
- Telekomonline kündbarPost
- Vodafoneonline kündbarPost
- Vodafone Kabelonline kündbarPost
Kündigungsschreiben
Textform genügt, also auch eine E-Mail; eine strengere Form dürfen die Vertragsbedingungen nicht verlangen (§ 309 Nr. 13 BGB). Gib Kundennummer, Anschlussadresse und Rufnummer an. Prüf im Vertrag, ob der Router gekauft oder gemietet ist: Gemietete Geräte schickst du nach den Vorgaben des Anbieters zurück und hebst den Versandbeleg auf.
Werkzeug
Kündigungsschreiben erstellen
Felder ausfüllen, Brief prüfen, drucken oder als E-Mail senden. Alles bleibt in deinem Browser – nichts wird übertragen oder gespeichert.
[Vor- und Nachname] · [Straße und Hausnummer] · [PLZ Ort]
[Name des Anbieters]
[Straße und Hausnummer]
[PLZ Ort]
[Ort], 22. Oktober 2026
Kündigung meines Vertrags – Kundennummer [Kundennummer]
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Kundennummer [Kundennummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung und das Datum, zu dem der Vertrag endet, schriftlich.
Das Ihnen erteilte SEPA-Lastschriftmandat widerrufe ich mit Wirkung zum Vertragsende.
Einer Kontaktaufnahme zu Werbe- oder Rückgewinnungszwecken widerspreche ich; eine etwa erteilte Einwilligung widerrufe ich.
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
Per Post: unterschreiben und mit Nachweis versenden, etwa als Einwurf-Einschreiben. Per E-Mail genügt Textform (§ 126b BGB), sofern der Vertrag nicht die Schriftform verlangt – Mietverträge und Arbeitsverträge brauchen eine Unterschrift auf Papier. Damit nichts mehr abgebucht wird, kannst du Lastschriften dieses Empfängers zusätzlich bei deiner Bank sperren lassen (Art. 5 Abs. 3 SEPA-Verordnung).
Typische Probleme
Vorzeitig verlängert: Ein Anbieter warb mit 20 Euro Gutschrift „als Dankeschön für Ihre Treue“ dafür, DSL-Verträge im Anschluss an die laufende Laufzeit um weitere 24 Monate zu verlängern. Der Bundesgerichtshof hat die Klausel für unwirksam erklärt: Die Laufzeit zählt ab der Vereinbarung, und mehr als 24 Monate Bindung sind nicht erlaubt (BGH, 10.07.2025, III ZR 61/24).
Option dazugebucht, Laufzeit verlängert? Bestellst du beim selben Anbieter einen Zusatzdienst wie Fernsehen oder ein Gerät dazu, darf sich die ursprüngliche Laufzeit dadurch nur verlängern, wenn du bei der Bestellung ausdrücklich zustimmst. Für alle Teile eines Pakets aus Internet und weiteren Diensten gelten dieselben Laufzeitregeln (§ 66 TKG).
Streit um den Kündigungstermin: Die Rechnung muss Vertragsbeginn, Ende der Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und den letzten Tag für die Kündigung nennen (§ 4 TKTransparenzV). Stimmen die Angaben nicht mit deinen Unterlagen überein, bitte schriftlich um Korrektur und verweise auf die Vertragszusammenfassung.
Kündigung online nicht möglich: Ist der Vertrag online abschließbar, muss der Anbieter einen Kündigungsbutton bereitstellen; fehlt er, darfst du jederzeit ohne Frist kündigen (§ 312k BGB). Mehr dazu, auch zur noch offenen Frage, ob vorher ein Login verlangt werden darf, im Ratgeber Kündigungsbutton.
Quellen
- § 56 TKG – Vertragslaufzeit, Kündigung nach stillschweigender Vertragsverlängerung
- § 57 TKG – Vertragsänderung, Minderung und außerordentliche Kündigung
- § 58 TKG – Entstörung
- § 59 TKG – Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme
- § 60 TKG – Umzug
- § 66 TKG – Angebotspakete
- § 1 TK-Transparenzverordnung – Produktinformationsblatt , § 4 – Informationen zu Vertragslaufzeit und Kündigung und § 7 – Information zur Überprüfbarkeit der Datenübertragungsrate
- § 309 BGB – Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit (Nr. 9 und Nr. 13)
- § 312k BGB – Kündigung von Verbraucherverträgen im elektronischen Geschäftsverkehr
- § 314 BGB – Kündigung von Dauerschuldverhältnissen aus wichtigem Grund
- Bundesnetzagentur: Internetgeschwindigkeit – Nachweisverfahren im Festnetz und Mobilfunk – abgerufen am 05.10.2026
- Bundesnetzagentur: Allgemeinverfügung Nr. 99/2021 zu Festnetz-Internetzugängen – abgerufen am 05.10.2026
- Bundesnetzagentur: Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme – abgerufen am 05.10.2026
- BGH, Urteil vom 10.07.2025, III ZR 61/24 (Vertragsverlängerung bei DSL) – abgerufen am 05.10.2026
Häufige Fragen
Gilt das Messverfahren auch für Kabel- und Glasfaseranschlüsse?
Ja. Die Allgemeinverfügung der Bundesnetzagentur gilt für Festnetz-Internetzugänge, also auch für Kabel und Glasfaser. Für Internet über Mobilfunk gibt es ein eigenes Verfahren mit anderen Grenzwerten.
Muss ich vor dem Mindern erst eine Frist setzen?
Nein. Die Frist zur Abhilfe verlangt das Gesetz nur für die Kündigung, weil § 57 Abs. 4 TKG dafür auf § 314 Abs. 2 BGB verweist. Mindern kannst du, sobald die Abweichung nachgewiesen ist.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Bei Streit helfen die Verbraucherzentralen, eine Schlichtungsstelle oder ein Anwalt.
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