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Ordentliche Kündigung: der Weg in fünf Fragen

Eine ordentliche Kündigung beendet einen Vertrag mit der vereinbarten oder gesetzlichen Frist, ohne dass du einen Grund nennen musst. Wirksam wird sie, wenn sie in der richtigen Form rechtzeitig beim Vertragspartner ankommt. Einen Grund brauchen vor allem Vermieter und Arbeitgeber.

Von Rechtsstand geprüft am 9 Min. Lesezeit

Gefaltetes leeres Blatt Papier, weißer Briefumschlag und Füller auf einem Holzschreibtisch im Nachmittagslicht
Bild: KI-generiert

Diese Seite ist für alle, die einen Vertrag regulär beenden wollen: Abo, Handy, Versicherung, Verein, aber auch Mietwohnung und Arbeitsstelle. Sie führt in fünf Fragen zu einer wirksamen ordentlichen Kündigung, nennt die gesetzlichen Fristen der wichtigsten Vertragsarten mit ihren Normen und rechnet ein Beispiel bis zum letzten Zugangstag durch. Für Vermieter und Arbeitgeber gelten zusätzliche Regeln; sie stehen in einem eigenen Abschnitt.

Was eine ordentliche Kündigung ist

Ordentlich kündigen heißt: einen Vertrag mit laufenden Leistungen – Juristen sagen Dauerschuldverhältnis – unter Einhaltung der Kündigungsfrist beenden. Einen Grund brauchst du dafür in aller Regel nicht. Die Kündigung wirkt nur in die Zukunft. Bis zum Vertragsende schuldet jede Seite, was vereinbart ist; du zahlst also die Beiträge bis zum letzten Tag.

Davon zu unterscheiden sind drei andere Wege aus einem Vertrag. Die außerordentliche Kündigung beendet ihn ohne Frist, setzt aber einen wichtigen Grund voraus. Ein Sonderkündigungsrecht knüpft an einen bestimmten Anlass an, etwa eine Preiserhöhung. Der Widerruf schließlich macht einen frisch geschlossenen Vertrag rückgängig; wann er besser passt, zeigt der Ratgeber Widerruf oder Kündigung.

Eine einheitliche Vorschrift für die ordentliche Kündigung gibt es nicht. Für Mietverhältnisse ohne feste Laufzeit verweist das Gesetz auf die gesetzlichen Kündigungsregeln (§ 542 Abs. 1 BGB), für Dienst- und Arbeitsverhältnisse auf die §§ 621 bis 623 BGB (§ 620 Abs. 2 BGB). Versicherungen regelt § 11 VVG, Telefon- und Internetverträge § 56 TKG. Bei Abos und anderen Laufzeitverträgen stehen Frist und Termin im Vertrag – innerhalb der Grenzen, die § 309 Nr. 9 BGB den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) setzt, also den vorformulierten Vertragsbedingungen des Anbieters.

Der Weg zur wirksamen Kündigung in fünf Fragen

Die Fragen bauen aufeinander auf. Lautet eine Antwort „nein“ oder bist du unsicher, steht dort, wie es weitergeht.

  1. Ist der Vertrag ordentlich kündbar?Unbefristete Verträge und Verträge mit Mindestlaufzeit, die sich danach verlängern: ja. Ein fest befristeter Vertrag endet dagegen von selbst und ist vorher nur kündbar, wenn das vereinbart ist – so beim Mietvertrag auf bestimmte Zeit (§ 542 Abs. 2 BGB) und beim befristeten Arbeitsvertrag (§ 15 Abs. 4 TzBfG). Auch manche Abos enden automatisch: Bei einem Vorteilsprogramm mit zwölf Monaten Laufzeit und Einmalzahlung war keine ordentliche Kündigung vorgesehen; möglich blieb nur die außerordentliche (BGH, 22.05.2025, I ZR 161/24).
  2. Brauchst du einen Grund?Als Verbraucher nicht, als Mieter nicht, als Arbeitnehmer nicht. Einen Grund brauchen vor allem zwei: der Vermieter, der ein berechtigtes Interesse wie Eigenbedarf haben und im Schreiben nennen muss (§ 573 BGB), und der Arbeitgeber, sobald das Kündigungsschutzgesetz gilt – nach mehr als sechs Monaten Beschäftigung in Betrieben mit in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmern (§ 1 KSchG, § 23 KSchG).
  3. Welche Frist gilt, und zu welchem Termin?Maßgeblich ist zuerst der Vertrag, dann das Gesetz; die Tabelle unten nennt die wichtigsten Fälle. Für Verbraucherverträge über regelmäßige Lieferungen oder Dienstleistungen, die seit dem 1. März 2022 geschlossen wurden, darf die Frist zum Ende der Mindestlaufzeit höchstens einen Monat betragen. Wer den Termin nicht sicher kennt, kündigt „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“.
  4. Welche Form ist vorgeschrieben?Für die meisten Verbraucherverträge genügt die Textform, also auch eine E-Mail (§ 126b BGB). Eine strengere Form oder besondere Zugangswege wie ein Einschreiben dürfen AGB nicht verlangen (§ 309 Nr. 13 BGB). Eine eigenhändig unterschriebene Kündigung auf Papier brauchen Wohnraummietverträge (§ 568 BGB) und Arbeitsverträge (§ 623 BGB); dort reichen E-Mail, Fax oder Scan nicht.
  5. Kommt die Kündigung nachweisbar an?Wirksam wird sie erst, wenn sie beim Vertragspartner ankommt (§ 130 BGB) – und das musst im Streit du beweisen. Welcher Weg was beweist, zeigt der Ratgeber Zugang beweisen. Kündigen müssen außerdem alle, die den Vertrag geschlossen haben; wer für einen anderen kündigt, legt eine Vollmacht im Original bei.

Fristen nach Vertragsart

Die Tabelle zeigt Frist, Termin und Rechtsgrundlage für häufige Verträge. Bei Abos und anderen Laufzeitverträgen steht die genaue Frist in deinem Vertrag; das Gesetz setzt dort nur die Obergrenze.

VertragFristVertrag endetGrundlage
Abo oder Laufzeitvertrag seit 1. März 2022 (Zeitschrift, Streaming, Lieferdienst; für Software-Abos ungeklärt)laut Vertrag, höchstens 1 Monatzum Ende der Mindestlaufzeit (höchstens 2 Jahre), danach jederzeit§ 309 Nr. 9 BGB
Handy, Internet, Festnetzzum Ende der ersten Laufzeit laut Vertrag (seit 1. März 2022 höchstens 1 Monat), danach 1 Monatnach der ersten Laufzeit jederzeit§ 56 Abs. 3 TKG
Fitnessstudiolaut Vertraglaut Vertrag; ob die Grenzen von 2022 gelten, ist höchstrichterlich nicht geklärtBGH, 08.02.2012, XII ZR 42/10
Versicherung1 bis 3 Monate, für beide Seiten gleichzum Ende des Versicherungsjahres; bei mehr als 3 Jahren Laufzeit auch zum Ende des dritten Jahres§ 11 VVG
Strom oder Gas in der Grundversorgung2 Wochenjederzeit§ 20 StromGVV
Girokontokeine; vereinbart werden darf höchstens 1 Monatjederzeit§ 675h BGB
Gesetzliche Krankenkassebis zum Ablauf des übernächsten Monats; vorher 12 Monate BindungKündigung im Oktober wirkt zum 31. Dezember§ 175 Abs. 4 SGB V
Mietwohnung, Kündigung durch den MieterZugang bis zum 3. Werktag eines Monatsmit Ablauf des übernächsten Monats§ 573c BGB
Arbeitsvertrag, Kündigung durch den Arbeitnehmer4 Wochenzum 15. oder zum Monatsende§ 622 Abs. 1 BGB
Freier Dienstvertrag mit Monatsvergütung (Nachhilfe, Kurs)Zugang bis zum 15.zum Monatsende§ 621 BGB

Wie du eine Frist zählst – Zugangstag nicht mitgerechnet, Monatsenden, Wochenenden –, erklärt der Ratgeber Kündigungsfristen richtig berechnen.

Rechenbeispiel: Laufzeitvertrag mit 24 Monaten

Ein Zeitschriften-Abo beginnt am 1. Juni 2025, mit 24 Monaten Mindestlaufzeit und einem Monat Kündigungsfrist. Der erste Tag zählt mit (§ 187 Abs. 2 BGB); die Mindestlaufzeit endet deshalb am Vortag des gleichen Datums 24 Monate später, also mit Ablauf des 31. Mai 2027. Damit der Vertrag zu diesem Tag endet, muss deine Kündigung spätestens am Freitag, 30. April 2027, beim Anbieter sein. Käme sie erst am 1. Mai an, endete die Monatsfrist am 1. Juni – einen Tag zu spät.

  1. Vertragsbeginn
  2. Kündigung muss spätestens ankommen
  3. Ende der Mindestlaufzeit (24 Monate)
Beispiel: Zeitschriften-Abo, Vertrag beginnt am 1. Juni 2025 · Kündigungsfrist 1 Monat

Verpasst du den Termin, verlängert sich ein Vertrag, der nach dem 1. März 2022 geschlossen wurde, nur noch auf unbestimmte Zeit und ist dann jederzeit mit höchstens einem Monat kündbar. Geht deine Kündigung am Montag, 3. Mai 2027, zu, endet er am 3. Juni 2027. Einen Brief schickst du so ab, dass er sicher vor dem Stichtag ankommt: Die Post muss im Jahresdurchschnitt nur 95 Prozent der Briefe am dritten Werktag nach Einlieferung zustellen (§ 18 PostG). Deinen eigenen Fall rechnet der Rechner:

Rechner

Kündigungsfrist berechnen

Bis wann muss die Kündigung ankommen, und wann endet der Vertrag? Der Rechner fragt zuerst die Vertragsart – denn für Abos, Telefon, Versicherung und Strom gelten verschiedene Regeln.

Tag, an dem die Laufzeit beginnt (Auftragsbestätigung bzw. Versicherungsschein)
Verträge ab 1. März 2022 sind danach jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündbar.
Nur für Briefe: Feiertage deines Landes beim Absendetag.

Grundlage: § 187 und § 188 BGB, für Verträge ab 1. März 2022 § 309 Nr. 9 BGB, für Telefon und Internet § 56 TKG. Fällt der letzte Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich die Frist nicht (BGH, 17.02.2005, III ZR 172/04). Verbindlich ist dein Vertrag.

Was in die Kündigung gehört

Eine ordentliche Kündigung braucht keine besonderen Worte, aber fünf Angaben: wer kündigt (Name und Anschrift), welcher Vertrag gemeint ist (Kunden- oder Vertragsnummer), die eindeutige Erklärung „hiermit kündige ich …“, den Termin und die Bitte, Eingang und Vertragsende zu bestätigen. Bei Miet- und Arbeitsverträgen kommt die eigenhändige Unterschrift hinzu, bei mehreren Mietern die Unterschrift aller.

Beim Termin ist „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ die sichere Formulierung. Nennst du ein festes Datum, trägst du das Risiko, dass es falsch berechnet ist. Ob die Kündigung dann trotzdem zum richtigen Termin wirkt, ist eine Frage der Auslegung im Einzelfall; für Arbeitsverhältnisse hat das Bundesarbeitsgericht das ausführlich begründet (BAG, 15.05.2013, 5 AZR 130/12). Wer ein Datum nennen möchte, ergänzt deshalb „hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt“. Beim Kündigungsbutton ist der Fall geregelt: Gibst du dort keinen Termin an, wirkt die Kündigung im Zweifel zum frühestmöglichen Zeitpunkt (§ 312k Abs. 5 BGB).

Eine Begründung, eine Rechtfertigung oder ein Telefonat zur „Bestätigung“ sind nicht nötig. Mehr zu den Formulierungen steht im Ratgeber „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“. Das fertige Schreiben erstellt der Generator:

Werkzeug

Kündigungsschreiben erstellen

Felder ausfüllen, Brief prüfen, drucken oder als E-Mail senden. Alles bleibt in deinem Browser – nichts wird übertragen oder gespeichert.

1. Art der Kündigung
2. Empfänger
Die richtige Anschrift steht im Vertrag, auf der Rechnung oder im Impressum des Anbieters.
3. Vertragsdaten
4. Absender
5. Zusätze

[Vor- und Nachname] · [Straße und Hausnummer] · [PLZ Ort]

[Name des Anbieters]
[Straße und Hausnummer]
[PLZ Ort]

[Ort], 22. Oktober 2026

Kündigung meines Vertrags – Kundennummer [Kundennummer]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Kundennummer [Kundennummer] fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung und das Datum, zu dem der Vertrag endet, schriftlich.

Das Ihnen erteilte SEPA-Lastschriftmandat widerrufe ich mit Wirkung zum Vertragsende.

Einer Kontaktaufnahme zu Werbe- oder Rückgewinnungszwecken widerspreche ich; eine etwa erteilte Einwilligung widerrufe ich.

Mit freundlichen Grüßen

[Vor- und Nachname]

Per Post: unterschreiben und mit Nachweis versenden, etwa als Einwurf-Einschreiben. Per E-Mail genügt Textform (§ 126b BGB), sofern der Vertrag nicht die Schriftform verlangt – Mietverträge und Arbeitsverträge brauchen eine Unterschrift auf Papier. Damit nichts mehr abgebucht wird, kannst du Lastschriften dieses Empfängers zusätzlich bei deiner Bank sperren lassen (Art. 5 Abs. 3 SEPA-Verordnung).

Wenn Vermieter oder Arbeitgeber kündigen

Vermieter können eine Wohnung nur unter engen Voraussetzungen ordentlich kündigen. Sie brauchen ein berechtigtes Interesse – etwa Eigenbedarf, eine schuldhafte, nicht unerhebliche Pflichtverletzung des Mieters oder eine Hinderung an angemessener wirtschaftlicher Verwertung – und müssen die Gründe im Kündigungsschreiben angeben (§ 573 BGB). Ihre Frist verlängert sich nach fünf und nach acht Jahren Mietdauer um je drei Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Außerdem sollen sie auf das Widerspruchsrecht des Mieters hinweisen (§ 568 Abs. 2 BGB). Was beide Seiten beachten müssen, steht unter Kündigung durch den Vermieter; Mieter lassen eine Kündigung im Zweifel vom Mieterverein prüfen, Vermieter finden Rat bei Haus & Grund.

Arbeitgeber kündigen schriftlich mit Fristen, die mit der Betriebszugehörigkeit wachsen: nach zwei Jahren ein Monat zum Monatsende, nach 20 Jahren sieben Monate (§ 622 Abs. 2 BGB). Gilt das Kündigungsschutzgesetz, muss die Kündigung durch Gründe in der Person oder im Verhalten des Arbeitnehmers oder durch dringende betriebliche Erfordernisse sozial gerechtfertigt sein. Gibt es einen Betriebsrat, muss der Arbeitgeber ihn vor jeder Kündigung anhören (§ 102 BetrVG). Wer als Arbeitnehmer eine Kündigung für unwirksam hält, muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang Klage beim Arbeitsgericht erheben (§ 4 KSchG) – dabei helfen eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht oder die Gewerkschaft. Mehr unter Kündigungsschutz.

Typische Fehler

  • Am letzten Tag abgeschickt: Entscheidend ist der Zugang, nicht der Poststempel – außer der Vertrag lässt ausdrücklich den Poststempel genügen. Fällt der letzte Tag auf ein Wochenende, verschiebt sich bei Kündigungsfristen nichts (BGH, 17.02.2005, III ZR 172/04).
  • Falscher Empfänger: Die bekannte Marke ist nicht immer der Vertragspartner. Maßgeblich ist die Gesellschaft, die im Vertrag oder auf der Rechnung steht.
  • Nicht alle haben unterschrieben: Haben mehrere Personen eine Wohnung gemietet, müssen alle Mieter an der Kündigung mitwirken (BGH, 27.04.2022, VIII ZR 304/21).
  • E-Mail statt Unterschrift: Bei Wohnung und Arbeitsplatz ist eine Kündigung per E-Mail, Fax oder Messenger unwirksam; der Vertrag läuft weiter.
  • Angehörige ohne Vollmacht: Kündigt jemand ohne Vollmachtsurkunde für dich, darf der Empfänger die Kündigung unverzüglich zurückweisen (§ 174 BGB).
  • Keine Bestätigung verlangt: Ohne Antwort weißt du nicht, welches Vertragsende der Anbieter rechnet. Kommt nichts, hilft der Ratgeber Keine Bestätigung erhalten.

Quellen

Häufige Fragen

Kann ich schon Monate vor dem Ende der Laufzeit kündigen?

Ja. Eine frühe Kündigung ist wirksam und beendet den Vertrag zum regulären Termin; die Kündigungsfrist ist nur das Mindestmaß. Wer früh kündigt, muss nicht befürchten, dass ein verspäteter Brief ihn an eine Verlängerung bindet.

Kann ich eine Kündigung zurücknehmen, wenn ich es mir anders überlege?

Nicht einseitig. Die Kündigung wird mit dem Zugang wirksam; ein Widerruf zählt nur, wenn er spätestens gleichzeitig mit ihr ankommt (§ 130 Abs. 1 Satz 2 BGB). Danach geht es nur noch, wenn der Vertragspartner einverstanden ist, den Vertrag fortzusetzen.

Muss der Anbieter meine Kündigung bestätigen?

Für einige Wege ja: Nach einer Kündigung über den Kündigungsbutton muss der Anbieter sofort in Textform bestätigen (§ 312k Abs. 4 BGB), ein Strom- oder Gaslieferant außerhalb der Grundversorgung binnen einer Woche (§ 41b Abs. 1 EnWG). Wirksam ist die Kündigung aber auch ohne Bestätigung, sobald sie angekommen ist.

Darf der Anbieter für die Kündigung eine Gebühr verlangen?

Bei Telefon- und Internetverträgen dürfen durch die Kündigung nach Ablauf der ersten Laufzeit keine Kosten entstehen (§ 56 Abs. 4 TKG). Auch die Kündigung des Girokontos und die Kündigung in der Strom- und Gasgrundversorgung sind kostenlos. Für andere Verträge sieht das Gesetz kein Kündigungsentgelt vor; steht eines nur in den AGB, lass es von einer Verbraucherzentrale prüfen.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Bei Streit helfen die Verbraucherzentralen, eine Schlichtungsstelle oder ein Anwalt.

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